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SCM Microsystems halten


26.10.2001
LB Baden-Württemberg

Alexandra Hauser, Analystin der Landesbank Baden-Württemberg, bewertet die SCM Microsystems-Aktie (WKN 909247) mit "halten".

Die SCM Microsystems entwickele und verkaufe Hardware- und Softwaretechnologie für die Steuerung des Zugangs zu Digitalen Systemen und Diensten sowie Netzwerk-Sicherheitssysteme. SCM Microsystems sei am Neuen Markt und an der Nasdaq notiert.


Das dritte Quartal habe SCM mit einem Umsatz in Höhe von 46,5 Mio. US-Dollar abgeschlossen, so dass sich nach 9 Monaten ein Umsatz von 138,2 Mio. US-Dollar ergeben habe. Die Rohertragsmarge habe mit 32,5% im Rahmen der Erwartungen gelegen. Während das EBITA mit 0,2 Mio. US-Dollar noch leicht positiv gewesen sei, habe SCM nach Firmenwertabschreibungen in Höhe von 3,8 Mio. US-Dollar nur noch ein negatives EBIT von minus 3,6 Mio. US-Dollar erzielt. Nach einem positiven Finanzergebnis aufgrund der Anlage des Liquiditätsbestandes von derzeit 55 Mio. US-Dollar und einer positiven Steuerposition habe SCM einen Nettoverlust in Höhe von minus 2,0 Mio. US-Dollar erreicht.

Die weltweit schwache Konjunktur, aber vor allem die Rezession in Nordamerika, als dem wichtigsten Markt von SCM, dürfte auch weiter ein signifikantes Umsatzwachstum verhindern. Dies habe sich bereits in einem gegenüber dem dritten Quartal von 33 Mio. US-Dollar auf 23 Mio. US-Dollar gesunkenen Auftragsbestand bemerkbar gemacht. Insbesondere im Endkundenmarkt dürfte die Kaufzurückhaltung bestehen bleiben. Das Unternehmen plane im vierten Quartal einen Umsatz zwischen 45 Mio. US-Dollar und 48 Mio. US-Dollar. Man gehe von 46 Mio. US-Dollar aus. Einen Ausblick auf das nächste Jahr wage SCM derzeit noch nicht. Hinsichtlich der Rentabilität sei damit zu rechnen, dass der Preisdruck anhalte und nur teilweise durch Kostensenkungsmaßnahmen kompensiert werden könne. Daher dürfte die Rohertragsmarge nochmals leicht rückläufig sein. Eine Belebung der Erlöse könnte durch das gestiegene Bedürfnis nach Sicherheit bei Anwendungen am PC kommen. Davon dürfte SCM mit seinen Lösungen im Bereich Smart Card Lesegeräte profitieren. Darüber hinaus bestünden mittelfristig Wachstumschancen im Rahmen der Bestrebungen aller Kreditkartenfirmen, die Kreditkarten auf Smart Cards umzustellen. Insgesamt reduziere man die Schätzungen für das laufende Jahr auf einen Verlust je Aktie von minus 2,0 Euro und für das Jahr 2002 auf einen Gewinn je Aktie von 0,20 Euro.

Angesichts des hohen Anteils von SCM im Endkundenmarkt in Verbindung mit der zu erwartenden Kaufzurückhaltung insbesondere im Sektor Medien sowie dem hohen Preisdruck sehen die Experten der LBBW derzeit kein Kurspotenzial für die Aktie und belassen unser Rating auf "halten".




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